Press release

Siemens Healthineers stellt Syngo Carbon vor: Eine unternehmensweite Softwareumgebung für die klinische Bild- und Befunderstellung

Nicht zur Veröffentlichung in den USA
  • Verbesserter interdisziplinärer Bild- und Befundaustausch
  • Flexible und modulare IT-Infrastruktur
  • Integrierte KI-Tools und Automatisierung helfen Effizienz zu steigern
  • Strukturierte Befunddaten erleichtern u.a. die Anwendung von Therapie-Richtlinien
Siemens Healthineers stellt mit Syngo Carbon1 den einfachen Zugang zu allen relevanten Daten sicher, die im Rahmen der Bild- und Befunderstellung entstehen. Die Daten aus verschiedenen Abteilungen werden aus ihren Silos geholt und in eine einheitliche Umgebung integriert - einschließlich Diagnose und Befundung. So können Arbeitsabläufe vereinfacht und die Zusammenarbeit verbessert werden. „Im klinischen Alltag befinden wir uns in einer stark fragmentierten Welt. Die Anforderung ist es jedoch, klinische Bilder und Datensätze umfassend aufzubereiten, durch KI anzureichern und den Austausch von Wissen zu gewährleisten. Viele klinische Abteilungen verwenden ihre eigenen Systeme für Bildmanagement, Archivierung und Befunderstellung. Dadurch können Befunde sehr unterschiedlich ausfallen und die Daten sind nicht immer überall verfügbar. Mit Syngo Carbon bieten wir unseren Kunden eine modulare, abteilungsübergreifende Lösung, die alle Arten von Bild- und Befunddaten patientenzentriert verwaltet und darstellt. Besonders bei Befunddaten wird auf technologische Unterstützung gesetzt. Strukturierte Daten werden automatisch erzeugt und über standardisierte Schnittstellen, wie z.B. FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources) zur Verfügung gestellt. Auch Diagnosestellungen werden durch die nahtlose Übertragung von Messungen im klinischen Bild beschleunigt und vereinfacht. Oft nur als Freitext vorliegenden Befunde stehen mit Syngo Carbon in quantifizierter Form allen Abteilungen zur Verfügung und erlauben damit die automatisierte Weiterverarbeitung z.B. für die Anwendung von Therapie-Richtlinien. All das sorgt für mehr diagnostische Sicherheit, weniger Redundanz und mehr Effizienz im Klinikalltag,“ sagt Christian Zapf, Leiter Syngo bei Siemens Healthineers.

Syngo Carbon schützt bereits getätigte Investitionen, indem es existierende Technologien und Daten weiterverwendet und integriert. Zudem werden bestehende Syngo Lösungen komfortabel und nahtlos integriert. Ein weiterer zentraler Punkt ist das offene Datenmodell: Es ermöglicht, dass auch Lösungen von Drittanbietern eingebunden werden können. Die Datenmanagement- und Archivierungssysteme verschiedener Abteilungen eines Krankenhauses können so zusammengeführt und konsolidiert werden. Integrierte KI-Werkzeuge, sowie die AI-Rad Companion Produktfamilie helfen dabei, bildbezogene Befundung effizient durchzuführen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf medizinischen Bildern, wie bei einem herkömmlichen Picture Archiving and Communication System (PACS). Syngo Carbon arbeitet mit allen bildbezogenen Daten, die zur Diagnose und Entscheidungsfindung relevant sind. Beispiele dafür sind unter anderem Bilder aus der Pathologie, Endoskopie, Kardiologie, aber auch Informationen, die im Rahmen eines längeren Verlaufs erzeugt werden, wie z.B. Kamerabilder aus der Chirurgie zur Dokumentation von Wundverhältnissen.

Syngo Carbon ist der Startpunkt für eine neue Art unternehmensweiter Bild- und Befunderstellung, die bestehende Technologien in einer einheitlichen Lösung zusammenführt. Weiterentwicklungen werden in enger Zusammenarbeit mit Anwendern durchgeführt. Die offene Architektur erlaubt es, sich den stetig verändernden Rahmenbedingungen anzupassen, Module und Funktionen zu erweitern und das System den Kundenbedürfnissen folgend zu skalieren.


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Siemens Healthineers 2020 DE

Siemens Healthineers AG (gelistet in Frankfurt a.M. unter SHL) hat den Anspruch, das Gesundheitswesen der Zukunft zu gestalten. Als eines der führenden Unternehmen der Medizintechnik mit Hauptsitz in Erlangen unterstützt es mittels seiner Regionalgesellschaften Gesundheitsversorger weltweit dabei, auf ihrem Weg hin zu dem Ausbau der Präzisionsmedizin, der Neugestaltung der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Patientenerfahrung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens mehr zu erreichen. Siemens Healthineers entwickelt sein Produkt- und Dienstleistungsportfolio kontinuierlich weiter, mit KI-gestützten Anwendungen und digitalen Angeboten, die in der nächsten Generation der Medizintechnik eine immer wichtigere Rolle spielen. Diese neuen Anwendungen werden das Unternehmen in der In-vitro-Diagnostik, der bildgestützten Therapie und der In-vivo-Diagnostik weiter stärken. Siemens Healthineers bietet auch eine Reihe von Dienstleistungen und Lösungen an, um die Fähigkeit der Gesundheitsdienstleister zu verbessern, Patienten eine qualitativ hochwertige und effiziente Versorgung zu bieten. Im Geschäftsjahr 2020, das am 30. September 2020 endete, erzielte Siemens Healthineers mit seinen rund 54.000 Beschäftigten weltweit ein Umsatzvolumen von 14,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von 2,2 Milliarden Euro.