Press release

Siemens Healthineers treibt die Digitalisierung in der molekularen Bildgebung voran

EANM 2019, Stand 58, 12.-16. Oktober in Barcelona, Spanien,

Nicht zur Veröffentlichung in den USA

  • syngo Virtual Cockpit Funktion ermöglicht die Fernsteuerung von SPECT- und SPECT/CT-Systemen
  • Neue KI-Anwendungen unterstützen Auswertung von PET/CT- und SPECT/CT-Bildern
  • xSPECT Quant Quantifizierungstechnologie erweitert um Jod-131

Auf der Jahrestagung der European Association of Nuclear Medicine (EANM) in Barcelona, Spanien, präsentiert Siemens Healthineers sein erweitertes Portfolio für Positronen-Emissions-Tomographie/-Computertomographie (PET/CT) und Single-Photonen-Emissions-Computertomographie (SPECT/CT). Die Neuzugänge umfassen ein neues Radioisotop für die Quantifizierungstechnologie xSPECT Quant und die Möglichkeit, SPECT/CT-Systeme durch syngo.Virtual Cockpit fernzusteuern. Zusätzlich erhält Syngo.via for Molecular Imaging Features, die durch künstliche Intelligenz die Befundung unterstützen und damit die Digitalisierung des Gesundheitswesens vorantreiben.

xSPECT Quant erhält Jod-131 Quantifizierung
Siemens Healthineers erweitert seine xSPECT Quant Quantifizierungstechnologie und ermöglicht Anwender von Symbia Intevo™ SPECT/CT-Systeme um die automatisierte, genaue und reproduzierbare Quantifizierung von Jod-131². Jod-131 ist damit der neueste Zugang auf der Liste der von xSPECT Quant unterstützten Radioisotopen, die Technetium-99m, Jod-123, Lutetium-177 und Indium-111 umfasst. Mit der Verwendung einer Präzisions-Kalibrierquelle des National Institute of Standards and Technology (NIST) ermöglicht xSPECT Quant die Standardisierung von Aufnahmewerten für eine zuverlässige Erkennung von Krankheiten und die Auswertung des Therapieerfolgs in Bildgebungszentren, Kameras und Dosier-Kalibratoren. xSPECT Quant bietet nicht nur eine höhere Reproduzierbarkeit als herkömmliche Quantifizierungsmethoden, sondern
erleichtert auch die so genannte Theranostik, die Radioisotope zur Darstellung und Behandlung von Krankheiten einsetzt. Ein Softwareupdate von xSPECT Quant bringt die neuen Funktionen auf Symbia™ SPECT- und SPECT/CT-Systeme. Das Update, das ein besonders gesichertes Windows® 10-Betriebssystem zusammen mit einer Whitelist integriert, soll dazu beitragen, Cyberangriffe zu verhindern und so die Geräte besser schützen.

syngo Virtual Cockpit für SPECT/CT
Siemens Healthineers stellt für seine Symbia-Produktlinie von SPECT- und SPECT/CT-Systemen außerdem syngo Virtual Cockpit¹ vor, mit dem sich ein Anwender aus der Ferne auf dem System einloggen kann. So kann dieser Anwender das Personal vor Ort bei der Untersuchungsplanung oder Bildrekonstruktion unterstützen. syngo Virtual Cockpit ist auch für die Biograph-Linie der PET/CT-Systeme erhältlich.

Neue KI-basierte Softwareanwendungen
Als dritten Teil der Portfolioerweiterung stellt Siemens Healthineers auf der EANM zwei Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI) für syngo.via for Molecular Imaging, die Software zur Auswertung von PET/CT- und SPECT/CT-Bildern, vor. Beide Anwendungen verwenden von Siemens Healthineers entwickelte KI-Algorithmen, die Analysen ermöglichen und verwertbare Erkenntnisse für den Arzt bieten.

Der Läsionsscouter mit Auto Identifier¹ wurde für PET/CT entwickelt, um die Aufnahme im Körper des Patienten zu erkennen und automatisch als physiologische oder unphysiologische Aufnahme einzustufen. Diese Analyse ist sonst zeitaufwändig und benutzerabhängig. Auto Lung 3D¹ ist für SPECT/CT konzipiert, um die Lunge und fünf Lungenlappen im Datensatz des Patienten automatisch zu erkennen, diese zu segmentieren und ein 3D-Modell zur Quantifizierung der Parameter für Perfusion und Lungenatmung zu erstellen. Die exakte Konturierung der Lungenknoten kann eine genaue Quantifizierung ermöglichen, die sich auf die Entscheidung des Arztes, eine Operation durchzuführen, auswirken kann.

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Siemens Healthineers 2018 DE

Siemens Healthineers unterstützt Gesundheitsversorger weltweit dabei, auf ihrem Weg hin zu dem Ausbau der Präzisionsmedizin, der Neugestaltung der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Patientenerfahrung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens mehr zu erreichen. Als ein führendes Unternehmen der Medizintechnik entwickelt Siemens Healthineers sein Produkt- und Serviceportfolio stetig weiter. Das gilt für die Kernbereiche der Bildgebung für Diagnostik und Therapie sowie für die Labordiagnostik und die molekulare Medizin. Zusätzlich werden die Angebote im Bereich digitale Gesundheitsservices und Krankenhausmanagement gemeinsam mit den Betreibern stetig weiterentwickelt. Im Geschäftsjahr 2018, das am 30. September 2018 endete, erzielte Siemens Healthineers ein Umsatzvolumen von 13,4 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis von 2,3 Milliarden Euro und ist mit rund 50.000 Beschäftigten weltweit vertreten.