Press release

Siemens Healthineers zeigt im ersten Quartal gemischtes Bild

  • Umsatz steigt im ersten Quartal um 2,5 Prozent auf vergleichbarer Basis
  • Bereinigtes Ergebnis stabil; bereinigte Ergebnismarge bei 16,5 Prozent
  • Währungseffekte und Diagnostics-Ergebnis belasten Profitabilität
  • Ausblick für Geschäftsjahr 2019 bestätigt

„Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal zeigt Licht und Schatten. Der Wachstumstrend von Siemens Healthineers ist intakt. Wir erhalten fortlaufend positive Rückmeldungen von unseren Kunden zu unserer neuen Labordiagnostik-Plattform Atellica Solution. Mit der Ergebnisentwicklung in unserem Diagnostikgeschäft sind wir hingegen nicht zufrieden. Daher haben wir unmittelbar Maßnahmen zur noch stärkeren Fokussierung auf den kommerziellen Markterfolg von Atellica Solution eingeleitet. Wir bestätigen den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019“, sagte Bernd Montag, Vorstandsvorsitzender der Siemens Healthineers AG.

Im ersten Quartal des seit Oktober laufenden Geschäftsjahres 2019 der Siemens Healthineers AG zeigt sich ein gemischtes Bild: Der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungs- und Portfolioeffekte, gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent und erreichte 3,3 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren die beiden größten Segmente Imaging und Diagnostics sowie aus regionaler Sicht die Region Amerika. Auf berichteter Basis lag der Umsatzzuwachs bei 3,2 Prozent. Das bereinigte Ergebnis1 blieb mit 545 Millionen Euro im Jahresvergleich stabil. Daraus ergibt sich für das erste Quartal eine bereinigte Ergebnismarge von 16,5 Prozent, nach 17,1 Prozent im Vorjahresquartal. Belastet wurde die Profitabilität von Währungseffekten, höheren Anlaufkosten für das Labordiagnostiksystem Atellica Solution2 sowie einer rückläufigen Ergebnisentwicklung bei Advanced Therapies nach einem sehr starken Vorjahresquartal. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich vor dem Hintergrund geringerer Finanzierungszinsen und einer niedrigeren Steuerquote auf 345 Millionen Euro, das unverwässerte Ergebnis je Aktie3 auf 0,34 Euro. Das Unternehmen bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019.

Siemens Healthineers Berichtssegmente im ersten Quartal
Der Umsatz des Segments Imaging stieg im ersten Quartal auf knapp über 2 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis entspricht dies gegenüber dem Vorjahreszeitraum einem Zuwachs von rund drei Prozent, der von starkem Wachstum der Region Amerika getragen wurde. Starke Steigerungen verzeichneten die Geschäftseinheiten Computertomographie sowie Molekulare Bildgebung. Trotz negativer Währungseffekte erhöhte sich die bereinigte Ergebnismarge des Segments, vor allem dank des gestiegenen Umsatzes sowie Einsparungen, auf 20,0 Prozent und liegt damit im mittelfristigen Zielkorridor.

Im Segment Diagnostics erhöhte sich der Umsatz im ersten Quartal auf vergleichbarer Basis dank Zuwächsen in der Region Amerika und China um rund drei Prozent und erreichte
964 Millionen Euro. Mehr als 370 Atellica Solution Systeme wurden in den drei Monaten per Ende Dezember ausgeliefert. Die bereinigte Ergebnismarge des Segments erreichte
8,1 Prozent und wurde sowohl von Währungseffekten als auch von höheren Anlaufkosten für Atellica Solution belastet. Diese Kosten resultierten aus der hohen Zahl der Auslieferungen aus früheren Perioden in Kombination mit längeren Installationszeiten. Die Markteinführung von Atellica Solution hat für das Unternehmen hohe Priorität. Daher werden die Vermarktungsprozesse für das laufende Geschäftsjahr weiter gestrafft.

Advanced Therapies verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatz von 355 Millionen Euro. Verglichen zum sehr starken Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang von rund vier Prozent auf vergleichbarer Basis. Mit 19,7 Prozent lag die bereinigte Ergebnismarge im ersten Quartal ebenfalls unter dem sehr hohen Vorjahreswert – auch aufgrund des rückläufigen Umsatzes.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 wird bestätigt. Demnach erwartet das Unternehmen ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen vier und fünf Prozent im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018 und eine bereinigte Ergebnismarge zwischen 17,5 und 18,5 Prozent. Für das Ergebnis je Aktie wird ein Anstieg von 20 bis 30 Prozent gegenüber dem Niveau des Geschäftsjahrs 2018 erwartet. Dieser Ausblick unterstellt, dass die aktuellen Währungskurse für das verbleibende Geschäftsjahr 2019 bestehen bleiben.

1. Quartal 2019

1. Quartal 2018

Veränderung Ist

Umsatzerlöse

3.301

3.198

3%

Ergebnis

532

524

2%

…Marge

16,1%

16,4%

(30 bps)

Bereinigtes Ergebnis

545

547

0%

…Marge

16,5%

17,1%

(60 bps)

Gewinn nach Steuern

345

310

11%

Unverwässertes Ergebnis je Aktie in Euro

0,34

0,31

11%

Free Cashflow

(24)

9

n.a.

1. Quartal 2019

1. Quartal 2018

Veränderung Ist

Imaging

…Gesamte Umsatzerlöse

2.021

1.943

4%

…Ergebnis

396

371

7%

…Ergebnismarge

19,6%

19,1%

50 bps

…Bereinigte Ergebnismarge

20,0%

19,5%

40 bps

Diagnostics

…Gesamte Umsatzerlöse

964

929

4%

…Ergebnis

76

99

(24%)

…Ergebnismarge

7,9%

10,7%

(280 bps)

Bereinigte Ergebnismarge

8,1%

10,9%

(290 bps)

Advanced Therapies

…Gesamte Umsatzerlöse

355

368

(3%)

…Ergebnis

68

82

(17%)

…Ergebnismarge

19,1%

22,3%

(320 bps)

Bereinigte Ergebnismarge

19,7%

22,4%

(270 bps)

1

2

3

Siemens Healthineers 2018 DE

Siemens Healthineers unterstützt Gesundheitsversorger weltweit dabei, auf ihrem Weg hin zu dem Ausbau der Präzisionsmedizin, der Neugestaltung der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Patientenerfahrung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens mehr zu erreichen. Als ein führendes Unternehmen der Medizintechnik entwickelt Siemens Healthineers sein Produkt- und Serviceportfolio stetig weiter. Das gilt für die Kernbereiche der Bildgebung für Diagnostik und Therapie sowie für die Labordiagnostik und die molekulare Medizin. Zusätzlich werden die Angebote im Bereich digitale Gesundheitsservices und Krankenhausmanagement gemeinsam mit den Betreibern stetig weiterentwickelt. Im Geschäftsjahr 2018, das am 30. September 2018 endete, erzielte Siemens Healthineers ein Umsatzvolumen von 13,4 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis von 2,3 Milliarden Euro und ist mit rund 50.000 Beschäftigten weltweit vertreten.