Press release

Remote-Scanning-Assistenz mit Syngo Virtual Cockpit von Siemens Healthineers macht Personaleinsatz in der Radiologie flexibler

RSNA 2018 in Chicago: Halle Süd, Stand 4136

Nicht zur Veröffentlichung in den USA

  • Mit Syngo Virtual Cockpit* lässt sich der Zugang zur Gesundheitsversorgung – auch für komplexe Untersuchungen - durch flexibleren Personaleinsatz verbessern.
  • Standortübergreifender Einsatz von erfahrenen MTAs reduziert unerwünschte Variationen in Reports und kann so eine präzisere Diagnostik erleichtern. 

Auf dem Kongress der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNA) in Chicago, USA, wird Siemens Healthineers erstmalig Syngo Virtual Cockpit* präsentieren. Mit Hilfe dieser Software kann sich medizinisches Fachpersonal per Remote-Verbindung auf Arbeitsplätze von radiologischen Systemen schalten, um das Personal am Scanner an einem anderen Standort, insbesondere bei anspruchsvollen Untersuchungen, zu unterstützen. Syngo Virtual Cockpit kann auf CT- und PET/CT-Scannern sowie MRT- und MRT-PET-Systemen von Siemens Healthineers eingesetzt werden. Indem erfahrenes Fachpersonal an mehreren Standorten unterstützt, lässt sich die Gesundheitsversorgung verbessern. Außerdem lässt sich die Standardisierung erhöhen, was zu einer präziseren Diagnostik führt. 

In vielen Gesundheitsmärkten gibt es aus verschiedenen Gründen Personalmangel oder -engpässe. Insbesondere für das Scannen von Patienten mit komplexen Fragestellungen sind nicht immer an allen Standorten einer Klinik oder Praxis entsprechend Experten vorhanden. Syngo Virtual Cockpit kann helfen, eine angespannte Personalsituation zu erleichtern und die Produktivität in der Einrichtung zu erhöhen.

Bei radiologischen Untersuchungen können sich die erfahrenen Kollegen via Head-Set, Konferenzlautsprecher, Chat und Video schnell und in Echtzeit dazu schalten. Damit kann der Experte an seinem Standort bleiben und die Kollegen am Scanner an den anderen Standorten anleiten, um beispielsweise die Positionierung des Patienten oder Protokollparameter anzupassen. Bis zu drei Scanner an verschiedenen Standorten lassen sich so gleichzeitig durch eine Fachkraft unterstützen.

„Wir erwarten einen signifikanten Effekt durch Syngo Virtual Cockpit. Denn wir werden Kosten sparen, wenn wir unsere Experten nicht mehr einem Standort zum anderen senden müssen. Außerdem werden wir unsere Scanner-Flotte besser nutzen können. Aber auch unsere Patienten werden einen Nutzen haben: denn sie müssen nicht mehr zu einem dezidierten Standort in unserem Netzwerk reisen, um eine spezielle Untersuchung zu erhalten“, sagt Justus Roos, Leiter des Instituts für Radiologie und Nuklearmedizin, Luzerner Kantonsspital, Schweiz.

„Die optimale Unterstützung durch Experten kann zu einer standardisierten, hohen Bildqualität an allen Standorten beitragen, die wiederum eine präzisere radiologische Befundung ermöglicht. Syngo Virtual Cockpit kann also dazu beitragen, die Produktivität von medizinischen Institutionen zu erhöhen und die Gesundheitsversorgung insbesondere für mehr Patienten zugänglich zu machen, die komplexe Untersuchungen benötigen“, sagt Christian Zapf, Leiter der Geschäftseinheit Syngo bei Siemens Healthineers.

Auch für Trainingszwecke bietet sich die Software an: Mit einem Trainer im Hintergrund lassen sich auch komplexe Untersuchungen, wie Herz-MRT, in der Praxis erlernen. Mit Syngo Virtual Cockpit können also alle technischen Assistenten von der Erfahrung der Experten im Team profitieren. 

Siemens Healthineers 2018 DE | Europäischer Radiologiekongress

Siemens Healthineers unterstützt Gesundheitsversorger weltweit dabei, auf ihrem Weg hin zu dem Ausbau der Präzisionsmedizin, der Neugestaltung der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Patientenerfahrung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens mehr zu erreichen. Als ein führendes Unternehmen der Medizintechnik entwickelt Siemens Healthineers sein Produkt- und Serviceportfolio stetig weiter. Das gilt für die Kernbereiche der Bildgebung für Diagnostik und Therapie sowie für die Labordiagnostik und die molekulare Medizin. Zusätzlich werden die Angebote im Bereich digitale Gesundheitsservices und Krankenhausmanagement gemeinsam mit den Betreibern stetig weiterentwickelt. Im Geschäftsjahr 2018, das am 30. September 2018 endete, erzielte Siemens Healthineers ein Umsatzvolumen von 13,4 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis von 2,3 Milliarden Euro und ist mit rund 50.000 Beschäftigten weltweit vertreten. Der Europäische Radiologiekongress (European Congress of Radiology, ECR) ist das jährliche Zusammentreffen der European Society of Radiology (ESR), die weltweit aus über 101.000 Mitgliedern besteht, der European Federation of Radiographer Societies (EFRS) und der European Society for Hybrid, Molecular and Translational Imaging (ESHIMT). Mit mehr als 28.000 Kongressteilnehmern ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse der Welt. Mit 300 ausstellenden Unternehmen auf einer Fläche von 26.000 Quadratmetern ist der Kongress außerdem eine der größten Medizinmessen Europas.