Press release

Siemens Healthineers voll auf Kurs zur Zielerreichung

  • Vier Prozent Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis dank des starken Segments Imaging
  • Bereinigte Ergebnismarge steigt trotz negativer Währungseffekte auf 17,4 Prozent
  • Markteinführung des Labordiagnostik-Systems Atellica Solution1 planmäßig, bis zum Ende des zweiten Quartals wurden mehr als 250 Systeme ausgeliefert
  • Prognose für das Geschäftsjahr 2018 bestätigt

Im ersten Quartalsabschluss nach dem erfolgreichen Börsengang am 16. März 2018 präsentiert die Siemens Healthineers AG gute Geschäftszahlen. Der Umsatz lag bei 3,2 Milliarden Euro, dies entspricht auf vergleichbarer Basis einem Anstieg um vier Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Trotz anhaltender negativer Währungseffekte stieg die um Sondereffekte bereinigte Ergebnismarge um 90 Basispunkte auf 17,4 Prozent. Das bereinigte Ergebnis lag verglichen mit dem zweiten Quartal 2017 stabil bei 560 Millionen Euro, das bereinigte Ergebnis nach Steuern stieg um 26 Prozent auf 428 Millionen Euro. Das Ergebnis pro Aktie liegt bei 0,30 Euro. Die Markteinführung des Labordiagnostik-Systems Atellica Solution verläuft planmäßig; bis zum Ende des zweiten Quartals wurden insgesamt mehr als 250 Systeme ausgeliefert.


„Mit einer starken Performance hat das Team von Siemens Healthineers parallel zu den Vorbereitungen zu unserem erfolgreichen Börsengang die operative Stärke unserer Geschäfte erneut unter Beweis gestellt“, sagte Bernd Montag, CEO Siemens Healthineers. „Auf der Basis der guten Quartalszahlen bestätigen wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr.“ Siemens Healthineers erwartet im Vergleich zum Vorjahr weiterhin ein Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis von drei bis vier Prozent für das bis zum 30. September 2018 laufende Geschäftsjahr und eine bereinigte Ergebnismarge zwischen 17 und 18 Prozent.


Segmente
Der Umsatz des Segments Imaging betrug 1,9 Milliarden Euro, dies entspricht im Vorjahresvergleich einem Anstieg auf vergleichbarer Basis um sechs Prozent. Das vergleichbare Umsatzwachstum in allen drei Regionen – mit besonders deutlichen Zuwächsen in USA, China und Lateinamerika – wurde von einer Zunahme bei Geräteverkäufen und Services und einem starken MR-, CT- und Ultraschall-Geschäft getragen. Das bereinigte Ergebnis stieg von 346 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 376 Millionen Euro, die bereinigte Ergebnismarge kletterte um 200 Basispunkte auf 19,3 Prozent.


In einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld erhöhte sich der Umsatz des Segments Advanced Therapies auf vergleichbarer Basis um zwei Prozent, er lag bei 352 Millionen Euro. Geographischer Schwerpunkt war im abgelaufenen Quartal die Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika. Aufgrund negativer Währungseffekte und eines Anstiegs der Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrug das bereinigte Ergebnis im zweiten Quartal 56 Millionen Euro, nach 80 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte Ergebnismarge lag nach 21,2 Prozent im Vorjahresquartal nun bei 16,0 Prozent.


Im Segment Diagnostics stand dem moderaten Wachstum in der Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika und dem geringen Anstieg in Asien-Pazifik ein Rückgang durch Kaufzurückhaltung in der Region Amerika gegenüber – der Umsatz betrug im zweiten Quartal 970 Millionen Euro, gleichbedeutend mit einem geringen Wachstum auf vergleichbarer Basis. Die bereinigte Ergebnismarge lag im Vorjahresvergleich nahezu stabil bei 13,6 Prozent, das entspricht – nach 143 Millionen Euro im Vergleichszeitraum – einem bereinigten Ergebnis von 132 Millionen Euro. Die Markteinführung des neuen Laborautomatisierungssystems Atellica Solution verläuft planmäßig; mit dem Abschluss eines Vertrags über mehr als 50 Systeme mit der brasilianischen Hermes Pardini Group, dem führenden und am schnellsten wachsenden Labordiagnostikanbieter des Landes, ist das Segment Diagnostics erfolgreich ins dritte Quartal gestartet. Das Ziel ist weiterhin, bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 800 bis 1000 Einheiten von Atellica Solution zu platzieren.


Die Aktie der Siemens Healthineers AG hat sich nach der Erstnotiz am 16. März positiv entwickelt. Die Neugliederung der operativen Einheiten sowie die Reduzierung der Entscheidungsebenen machen das Unternehmen schlanker, effizienter und agiler. Mit der Integration des Blutgas-Portfolios der Firma Epocal und der Akquisition des Molekulardiagnostikunternehmens Fast Track Diagnostics hat Siemens Heathineers wichtige Schritte zur Stärkung seines Labordiagnostik-Geschäfts vollzogen. Auf dem Europäischen Radiologiekongress (ECR, 28. Februar bis 4. März 2018 in Wien) wurden im Bereich der medizinischen Bildgebung das auf einer vollständig neuen Plattform basierende, besonders leichte und anpassungsfähige Ultraschall-System Acuson Juniper sowie der neue Magnetresonanztomograph Magnetom Sola2 vorgestellt. Die neuen Systeme sind dafür gedacht, Gesundheitsanbieter dabei zu unterstützen, die Präzisionsmedizin auszubauen, die Versorgung neu zu gestalten und die Patientenerfahrungen zu verbessern.

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Siemens Healthineers 2017 DE

Siemens Healthineers unterstützt Gesundheitsversorger weltweit dabei, auf ihrem Weg hin zu dem Ausbau der Präzisionsmedizin, der Neugestaltung der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Patientenerfahrung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens mehr zu erreichen. Als ein führendes Unternehmen der Medizintechnik entwickelt Siemens Healthineers sein Produkt- und Serviceportfolio stetig weiter. Das gilt für die Kernbereiche der Bildgebung für Diagnostik und Therapie sowie für die Labordiagnostik und die molekulare Medizin. Zusätzlich werden die Angebote im Bereich digitale Gesundheitsservices und Krankenhausmanagement gemeinsam mit den Betreibern stetig weiterentwickelt. Im Geschäftsjahr 2017, das am 30. September 2017 endete, erzielte Siemens Healthineers ein Umsatzvolumen von 13,7 Milliarden Euro und ein bereinigtes Ergebnis von 2,5 Milliarden Euro und ist mit rund 48.000 Beschäftigten weltweit vertreten.