Press release

Zwei wichtige Trends motivieren Labore weltweit, Atellica Solution zu erproben und einzusetzen

  • Atellica Solution ermöglicht es mit der zunehmenden Nachfrage Schritt zu halten und sinkende Erstattungssätze zu kompensieren
  • Labore können Testabläufe vereinfachen und ihre Kapazitäten zum Testen von Patientenproben erweitern
  • Atellica Solution bietet zudem eine umfassende Skalierbarkeit für langfristiges Wachstum
  • Fortschrittliche Funktionen vom Probentransport über die Priorisierung von Notfallproben bis zum Management der Kalibrierung und Qualitätskontrolle

Das LBM Bioesterel in Frankreich, das Arcispedale S. Maria Nuova in Italien und das Friarage Hospital in Großbritannien zählen zu den ersten Kliniken und Laboren, die Atellica Solution1 Analysesysteme für Immunoassays und klinische Chemie installiert haben. Entscheidend für sie ist die Flexibilität des Systems. Sie ermöglicht eine Automatisierung redundanter und komplexer Verfahren. Damit können Labore Testabläufe vereinfachen und ihre Kapazitäten zum Testen von Patientenproben erweitern. Das ermöglicht es ihnen mit der zunehmenden Nachfrage Schritt zu halten und sinkende Erstattungssätze zu kompensieren. Durch dieses wertebasierte Modell kann die Patientenversorgung nachhaltig sichergestellt werden.

„Unser Unternehmen muss bei den Margen infolge von geringeren Zahlungen der Kostenträger deutliche Einschnitte hinnehmen“, erklärt Dr. Pierre-Antoine Fle, Associate Director von LBM Bioesterel in Frankreich. „Um die Auswirkungen zu begrenzen und gleichzeitig unsere Produktionskapazität zu erweitern, haben wir uns für Atellica Solution entschieden, die unserem zukünftigen Bedarf voll entspricht.“

Atellica Solution ermöglicht so, Ergebnisse bei geringeren Kosten zu erzielen. Damit setzt es neue Maßstäbe für die Patientenversorgung im Labor. Atellica Solution bietet zudem eine umfassende Skalierbarkeit für langfristiges Wachstum. Bis zu zehn Komponenten in mehr als 300 anpassbaren Konfigurationen können flexibel kombiniert werden. Es kann als eigenständiges System eingesetzt werden oder im Verbund mit Aptio Automation. Weitere Disziplinen können im Rahmen einer Labor-Komplettlösung nahtlos integriert werden.

LBM Bioesterel erwartet, bis zu 30 Prozent seines Personals neu einsetzen zu können.2 Ermöglicht wird das durch die Verwaltung der Konfiguration mit einem einzelnen Bediener sowie durch Funktionen wie die automatische Qualitätskontrolle (QC) und Kalibrierung mit gekühlter Lagerung im Atellica Sample Handler – einer integrierten Komponente von Atellica Solution. Labore können Atellica Solution so programmieren, dass automatisch die richtigen Materialien zum richtigen Zeitpunkt für spezifische Systeme bereitgestellt werden. So kann die Qualitätskontrolle und Kalibrierung ohne Bedienereingriff durchgeführt werden. Diese Funktion rationalisiert einen bisher komplexen Arbeitsablauf und reduziert die manuellen Arbeitsschritte für den Bediener. Gleichzeitig wird unnötiger Ausschuss vermieden und das Potenzial für Anwenderfehler minimiert.

Das Friarage Hospital in Großbritannien, Mitglied des South Tees Hospitals NHS Foundation Trusts, war besonders an der automatischen Qualitätskontrolle und Kalibrierung sowie den weiteren proaktiven Funktionen zur Effizienzsteigerung im Labor interessiert.1

„Wir sind mit der Unterstützung und der Kommunikation der Siemens Healthineers-Teams sowohl bei der Installation der neuen Systeme als auch im Hinblick auf die Verifizierung, Validierung und globalen Studienprotokolle sehr zufrieden“, sagt Karl Hubbert, Services Manager Pathology im Friarage Hospital. „Wir freuen uns auf die Reduktion von Wartungsaufwand und manuellen Tätigkeiten, eine stabile integrierte Qualitätskontrolle und Programmierung von QC-Intervallen sowie eine effiziente Sortierung der Proben nach der Analytik.“

Atellica Solution verfügt über Algorithmen zur Überwachung des Systembetriebs. Es gibt automatisch Warnmeldungen und Empfehlungen für Korrekturmaßnahmen aus, um den Workflow zu optimieren. Ein Verfahren zur vollständigen Systemüberprüfung und -wiederherstellung ist Bestandteil der täglichen Wartung und kann bei Bedarf ausgeführt werden. Diese Funktion steigert die Produktivität, minimiert Ausfallzeiten, und reduziert den Bedarf an wiederholten Tests von Proben. Dabei wird der Verbrauch von Reagenzien und Verbrauchsmaterialien optimiert.

Für Dr. Luigi Vecchia, Leiter des Labors für klinische Chemie und Endokrinologie im Arcispedale S. Maria Nuova in Italien, gehören ein unabhängiges Probenmanagement und die Qualitätskontrolle zu seinen Prioritäten.

„Atellica Solution mit ihren fortschrittlichen Funktionen – vom Probentransport über die Priorisierung von Notfallproben und das Reagenzmanagement bis zum Management der Kalibrierung und Qualitätskontrolle – wird uns in die Zukunft des Labors führen. Wir sind stolz darauf, zu den Ersten zu zählen, die dieses neue System testen“, sagt Dr. Vecchia.

Die patentierte bidirektionale magnetische Probentransporttechnologie und das Multi-Kamera-System ermöglichen die intelligenten Probenführung und eine unabhängige Kontrolle jeder einzelnen Probe – von Routine- bis zu Notfallproben. Das Immunoassay-System verfügt über ein Design mit zwei Inkubationsringen, Temperatur- und Feuchtigkeitskontrollen der Reaktionsumgebung, leistungsstarken Magnete für die jeweilige Partikelabscheidung und robusten Waschprotokollen, die alle zusammen einen hohen Durchsatz und die Bereitstellung von schnellen, hochpräzisen Ergebnissen ermöglichen.

Atellica Solution ist in Europa, den Vereinigten Staaten, Südamerika, dem Nahen Osten und Asien erhältlich. Erfahren Sie, wie Atellica Solution die Abläufe von Laboren optimieren kann.

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Siemens Healthineers 2017 DE

Siemens Healthineers ist das separat geführte Healthcare-Geschäft der Siemens AG. Es unterstützt Gesundheitsversorger weltweit dabei, bessere Ergebnisse bei geringeren Kosten zu erzielen, indem es sie auf ihrer Reise hin zu mehr Präzisionsmedizin, einer verbesserten klinischen Versorgung und Patientenerfahrung, sowie der Digitalisierung des Gesundheitswesens aktiv begleitet. Als führendes Unternehmen der Medizintechnik entwickelt Siemens Healthineers sein Produkt- und Serviceportfolio stetig weiter. Das gilt für die Kernbereiche der Bildgebung für Diagnostik und Therapie sowie für die Labordiagnostik und die molekulare Medizin. Zusätzlich werden die Angebote im Bereich digitale Gesundheitsservices und Krankenhausmanagement gemeinsam mit den Betreibern stetig weiterentwickelt. Im Geschäftsjahr 2017, das am 30. September 2017 endete, erzielte Siemens Healthineers ein Umsatzvolumen von 13,8 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 2,5 Milliarden Euro und ist mit rund 48.000 Beschäftigten weltweit vertreten.