Press release

Siemens Healthineers und das Kantonsspital Baden gehen langfristige Partnerschaft für bessere Patientenversorgung ein

  • Achtjährige Technologiepartnerschaft für nachhaltig hohe Versorgungsqualität im regionalen, vernetzten Kompetenzzentrum Kantonsspital Baden in der Schweiz
  • Beschaffung und Wartung von bildgebenden Systemen, umfassende Schulungsprogramme und Unterstützung von Forschungsaktivitäten
  • Vertragsvolumen von umgerechnet etwa 41 Millionen Euro

Siemens Healthineers und das Kantonsspital Baden (KSB) in der Schweiz gehen eine umfassende, langfristige technologische Partnerschaft über einen Zeitraum von acht Jahren ein. Diese sogenannte „Value Partnership“ umfasst die Beschaffung und Wartung der medizintechnischen Bildgebungssysteme, das ganzheitliche Gerätemanagement mit Betriebszeitgarantie, Ausbau der Telemedizin, Technologie- und Bedarfsprüfungen, Prozessoptimierung sowie zertifizierte Schulungsprogramme für die Mitarbeiter. Siemens Healthineers wird zudem den Umzug aller Geräte in den neuen Spitalbau und die Inbetriebnahme, die ab Ende 2023 vorgesehen ist, aktiv begleiten. Zudem wird Siemens Healthineers den Ausbau der Forschungsaktivitäten des KSB unterstützen, beispielsweise im Bereich der Mammographie. Das KSB erhält über die nächsten Jahre hochmoderne medizintechnische Geräte und kann dadurch die Patientenversorgung in der Region weiter verbessern. Der Partnerschaftsvertrag hat ein Volumen von rund 44 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet etwa 41 Millionen Euro.

Das KSB gilt als einer der wachstumsstärksten und innovativsten Gesundheitsdienstleister in der Schweiz und möchte seine führende Position in der Transformation der Krankenhauslandschaft mit technologischen Innovationen und Prozesseffizienz auszubauen. „Wir haben bereits in der Vergangenheit mit Siemens Healthineers zusammengearbeitet, um das Layout des neuen Imaging Centers zu optimieren und prozessorientierte und patientenzentrierte Strukturen zu schaffen. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen setzen wir nun auch auf eine umfassende Technologie-Partnerschaft. Sie wird unsere Fähigkeit stärken, auch in Zukunft eine erstklassige Versorgung unserer Patienten zu ermöglichen“, so Adrian Schmitter, CEO des Kantonsspitals Baden.

Das Kantonsspital Baden behandelt jährlich über 20.000 stationäre und knapp 200.000 ambulante Patienten. Mit seinem Anfang 2018 gegründeten Health Innovation Hub treibt es den medizinischen und technologischen Fortschritt aktiv voran. Das Kantonsspital Baden soll sich als Leuchtturmprojekt zu einem weltweiten Referenzkrankenhaus für das Partnerschaftsmodell von Siemens Healthineers entwickeln.

„Für uns ist dies eine weitere strategisch wichtige Technologie-Partnerschaft in der Schweiz. Wir verbinden in dieser Value Partnership unsere starken Netzwerke und übernehmen das Co-Management für die Technologie der KSB-Standorte“, sagt Marcel Baumgartner, CEO Siemens Healthineers Schweiz. „Die medizintechnische Ausstattung ist das zentrale Nervensystem einer zukunftsfesten Gesundheitsversorgung. Die kontinuierliche Schulung des Personals gewährleistet, dass die Technologie optimal angewandt wird.“

Diese Zusammenarbeit mit dem KSB ist eine langfristige Value Partnership. Dieses Partnerschaftsmodel mit Siemens Healthineers ermöglicht es Krankenhäusern Geschäftsabläufe zu optimieren, Fähigkeiten zu erweitern und Innovationen voranzutreiben. Sie stützt sich auf das gesamte Portfolio von Siemens Healthineers, um einen Mehrwert über die Ausrüstung hinaus zu schaffen. Das Design der Value Partnerships richtet sich dabei nach den spezifischen Bedürfnissen des Kunden. Siemens Healthineers hat mit vielen Gesundheitsdienstleistern weltweit Value Partnerships geschlossen. Jüngste Beispiele hierfür sind: Hamilton Health Sciences in Kanada, das University of Missouri System in den USA, die Dallah Health Company in Saudi-Arabien und das Städtische Krankenhaus Braunschweig.


Weitere Informationen zum Thema Value Partnerships

Siemens Healthineers 2020 DE

Siemens Healthineers AG (gelistet in Frankfurt a.M. unter SHL) hat den Anspruch, das Gesundheitswesen der Zukunft zu gestalten. Als eines der führenden Unternehmen der Medizintechnik mit Hauptsitz in Erlangen unterstützt es mittels seiner Regionalgesellschaften Gesundheitsversorger weltweit dabei, auf ihrem Weg hin zu dem Ausbau der Präzisionsmedizin, der Neugestaltung der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Patientenerfahrung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens mehr zu erreichen. Siemens Healthineers entwickelt sein Produkt- und Dienstleistungsportfolio kontinuierlich weiter, mit KI-gestützten Anwendungen und digitalen Angeboten, die in der nächsten Generation der Medizintechnik eine immer wichtigere Rolle spielen. Diese neuen Anwendungen werden das Unternehmen in der In-vitro-Diagnostik, der bildgestützten Therapie und der In-vivo-Diagnostik weiter stärken. Siemens Healthineers bietet auch eine Reihe von Dienstleistungen und Lösungen an, um die Fähigkeit der Gesundheitsdienstleister zu verbessern, Patienten eine qualitativ hochwertige und effiziente Versorgung zu bieten. Im Geschäftsjahr 2020, das am 30. September 2020 endete, erzielte Siemens Healthineers mit seinen rund 54.000 Beschäftigten weltweit ein Umsatzvolumen von 14,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von 2,2 Milliarden Euro.