Press release

Siemens Healthineers erhält CE-Zertifizierung und FDA-Zulassung für epoc NXS Host Mobilcomputer zur Verwendung am Point-of-Care

  • Das epoc Blutanalysesystem mit dem neuen epoc NXS Host liefert wichtige Ergebnisse am Point-of-Care in weniger als einer Minute – für eine rasche Diagnostik und Überwachung von Patienten in der Akutversorgung.
  • Der epoc NXS Host von Siemens Healthineers unterstützt eine sichere, drahtlose und vernetzte Versorgung, um die Behandlung schwer kranker Patienten zu transformieren.

Wie Siemens Healthineers heute bekannt gab, hat das Unternehmen für den epoc NXS Host Mobilcomputer sowohl die CE-Zertifizierung als auch die 510(k)-Zulassung der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA erhalten. Das epoc Blutanalysesystem mit dem neuen epoc NXS Host ist ein anwenderfreundliches, handliches System mit einer intuitiven Softwareanwendung, das in der Point-of-Care-Analytik weitere Fortschritte ermöglicht. Durch den epoc NXS Host werden Testergebnisse an das Pflegepersonal ausgegeben, um die Leistung und den Workflow von Blutgasanalysen bei schwer kranken Patienten zu optimieren.

„Für eine effektive POC-Analytik werden Systeme benötigt, die rasch Ergebnisse liefern, einfach zu bedienen sind und Sicherheitsfunktionen bieten, die sowohl dem Schutz der Patienten als auch der Qualität der Testergebnisse dienen,“ sagt Christoph Pedain, PhD, Leiter Point of Care Diagnostics, Siemens Healthineers. „Das epoc System mit dem neuen NXS Host verbessert die klinischen Arbeitsabläufe, da das Personal am Point-of-Care nach kürzester Zeit auf umfassende Testergebnisse für die Intensivpflege zugreifen kann, was eine schnellere Versorgung der Patienten ermöglicht.“

Das epoc Blutanalysesystem mit dem neuen epoc NXS Host ist eine Marktneuheit auf Android-Basis, die eine erweiterte Verarbeitungs- und Speicherkapazität und kürzere Reaktionszeiten bietet. Das Pflegepersonal kommt in den Vorteil einer intuitiven, workflow-orientierten Benutzeroberfläche und wird audiovisuell durch die Schritte des Testverfahrens begleitet. Farblich codierte Testergebnisse werden rasch und sicher direkt am Patientenbett ausgegeben, so dass das Pflegepersonal bei kritischen Ergebnissen unverzüglich die nötigen Maßnahmen einleiten kann.

Neben der Ausgabe schneller und zuverlässiger Ergebnisse vereinfacht und optimiert das epoc Blutanalysesystem die Blutgasanalytik und das Bestandsmanagement durch eine Einzeltestkarte, die auch bei Raumtemperatur stabil ist. Es bietet ein umfangreiches Testmenü für die patientennahe Notfall- und Intensivdiagnostik mit Blutgaswerten, wichtigen Stoffwechselwerten sowie Hämatokrit- und Laktatwerten, so dass Messungen immer dann und dort möglich sind, wo sie am dringendsten benötigt werden. Um die Patientensicherheit zu erhöhen, wird durch die barcodierten Testkarten des epoc Systems das Risiko der Verwendung abgelaufener Reagenzien vermindert. Dank dieser Schlüsselmerkmale erhält das Pflegepersonal noch mehr Gewissheit, dass die Testergebnisse korrekt sind, und kann die Zeit, den Aufwand und die Risiken reduzieren, die mit der manuellen Verwaltung von Reagenzien bei Raumtemperatur verbunden sind.

Das mobile und handliche epoc Blutanalysesystem ermöglicht eine zuverlässige, positive Patientenidentifikation und eine sichere, drahtlose Kommunikation innerhalb des Versorgungsteams, so dass sich das Pflegepersonal nicht vom Patientenbett entfernen muss. Testergebnisse werden über eine sichere drahtlose Verbindung an das LIS/HIS übertragen, wobei mit dem Siemens Healthineers Point of Care Ecosystem eine nahtlose Integration in Krankenhausnetzwerke erfolgt. So kann das epoc Blutanalysesystem in jeder Versorgungsphase ein vollständiges und einheitliches klinisches Bild liefern und dabei die Patienten, die für deren Behandlung notwendigen Testergebnisse, die Pflegeteams und die jeweils durchgeführten Therapiemaßnahmen zusammenbringen.

„Im Zuge der COVID-19-Pandemie ist die Sicherheit der Patienten und des Personals stark in den Fokus gerückt. Dank des epoc Blutanalysesystems konnte das Beatmungsteam die zur Blutgasmessung nötigen Proben entnehmen und die Testergebnisse erhalten, ohne den Raum auch nur einmal zu verlassen,“ erklärt Patricia DeJuilio, Clinical Director, Respiratory Care Services, Northwestern Medicine Central DuPage Hospital. „Es war von unschätzbarem Wert, die Ergebnisse innerhalb von Minuten vorliegen zu haben, ohne das Bett eines schwer kranken Patienten verlassen zu müssen, und die Proben von COVID-19-Patienten nicht aus dem COVID-19-sicheren Umfeld herausbringen zu müssen, was von zentraler Bedeutung für die Sicherheit aller Beteiligten war.“


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Siemens Healthineers 2020 DE

Siemens Healthineers AG (gelistet in Frankfurt a.M. unter SHL) hat den Anspruch, das Gesundheitswesen der Zukunft zu gestalten. Als eines der führenden Unternehmen der Medizintechnik mit Hauptsitz in Erlangen unterstützt es mittels seiner Regionalgesellschaften Gesundheitsversorger weltweit dabei, auf ihrem Weg hin zu dem Ausbau der Präzisionsmedizin, der Neugestaltung der Gesundheitsversorgung, der Verbesserung der Patientenerfahrung und der Digitalisierung des Gesundheitswesens mehr zu erreichen. Siemens Healthineers entwickelt sein Produkt- und Dienstleistungsportfolio kontinuierlich weiter, mit KI-gestützten Anwendungen und digitalen Angeboten, die in der nächsten Generation der Medizintechnik eine immer wichtigere Rolle spielen. Diese neuen Anwendungen werden das Unternehmen in der In-vitro-Diagnostik, der bildgestützten Therapie und der In-vivo-Diagnostik weiter stärken. Siemens Healthineers bietet auch eine Reihe von Dienstleistungen und Lösungen an, um die Fähigkeit der Gesundheitsdienstleister zu verbessern, Patienten eine qualitativ hochwertige und effiziente Versorgung zu bieten. Im Geschäftsjahr 2020, das am 30. September 2020 endete, erzielte Siemens Healthineers mit seinen rund 54.000 Beschäftigten weltweit ein Umsatzvolumen von 14,5 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von 2,2 Milliarden Euro.