Die unsichtbare Kraft der Magnetfelder

Facettenreichste Bilder ohne Strahlung. Nur einer der Vorteile einer Technologie, die eine umfassende Diagnostik ermöglicht.

3 min
Veröffentlicht am 4. März 2021

Während viele wissenschaftliche Entdeckungen im Sand verlaufen, sind manche dazu bestimmt die Welt zu verändern. Ob Nikola Tesla, einem der Urväter der folgenden Technologie wohl bewusst war, welchen Einfluss seine Arbeit über die Entstehung und das Verhalten von Magnetfeldern auf unsere heutige Medizintechnik haben sollte?

Ein stakkatohaftes Klopfen. Wieder und wieder. Dann plötzlich passiert es: Schicht für Schicht offenbaren starke Magnetfelder das Körperinnere und geben etwas Preis, was dem Auge normalerweise verborgen bleibt. Wie gut verschiedene Strukturen zu erkennen sind, hängt von der Höhe des Wassergehaltes im betreffenden Gewebe ab – so lassen sich mitunter Weichteile aller Art in faszinierender Schärfe abbilden.

Vor mehr als fünfzig Jahren wurde der Grundstein für etwas gelegt, dass heute das größte Diagnosespektrum aller radiologischen Verfahren ermöglicht. Eine Hommage an die Magnetresonanztomographie. 


History of MRI

Die Entwicklung der MRT ist eine spannende Innovationsgeschichte, die vier Jahrzehnte - wenn nicht gar mehrere Jahrhunderte - und zwei Nobelpreise umfasst. 

What is that knocking?

Die MRT gehört seit Jahren zum medizinischen Alltag. Doch wie genau funktioniert es? Was ist das Besondere daran? Wir beantworten zwölf Fragen, um eine bessere Vorstellung zu vermitteln.

MRT at 50 Header

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist in vielen medizinischen Bereichen der Goldstandard der bildgebenden Diagnostik. Aber sie ist noch längst nicht immer verfügbar - selbst dort, wo sie die beste Option wäre. Der technologische Fortschritt ist rasant. Die nächste Generation MRT könnte ganz anders aussehen.

A greener footprint in MRI

Es ist leichter als Luft und lässt Ballons mühelos in die Luft steigen. Taucher verwenden es als Zusatz in ihren Gastanks, um den "Tiefenrausch" zu bekämpfen, einen narkoseähnlichen Zustand, der beim Tauchen unterhalb einer bestimmten Tiefe auftritt. Die Rede ist von Helium. Auch in der Magnetresonanztomographie spielt dieses faszinierende Element eine wichtige Rolle.