Schutzmaß-
nahmen und Dosis

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Veröffentlicht am 29. Juli 2020

125 Jahre Röntgenstrahlen: Röntgenaufnahmen in wohnzimmerähnlichen Arztpraxen und Experimentierfreudigkeit unter den Anwendern der neu entdeckten Strahlentechnologie gehörten früher zur unbedarften Normalität. Heute weiß man um die damit verbundenen Schattenseiten und setzt sich die Reduktion der Strahlendosis zum Ziel.

Hohe diagnostische Sicherheit bei möglichst niedriger Dosis stehen heute im Zentrum der technischen Weiterentwicklung des Röntgens.
Bildquelle: Universitätsklinik Erlangen

Dosis reduzieren ohne Kompromisse bei Diagnose und Therapie – geht das?

Bildqualität und Dosis sind zwei Seiten einer Medaille. Je höher die Dosis, desto besser die Bildqualität. Diagnostische Sicherheit ist ein Muss – doch Röntgenstrahlen bergen auch Risiken. Heute werden allerdings gute Bilder schon mit geringer Dosis gemacht.

Wie lässt sich Strahlungsdosis bei komplexen UAE- und PAE-Verfahren reduzieren?

Prof. Dr. med. Götz Richter, Ärztlicher Direktor am Katharinenhospital Stuttgart, Deutschland, gibt praktische Hinweise zur Reduzierung der Strahlendosis bei der Uterusmyom-Embolisation (UAE) und Prostata-Arterien-Embolisation (PAE).

Licht und Schatten

Die Euphorie unmittelbar nach Bekanntwerden von Röntgens Entdeckung ist groß. Dabei ähneln die Untersuchungen nur entfernt dem, was wir heute kennen: Während der Aufnahme sind Arzt und Patient völlig ungeschützt den Strahlen ausgesetzt. Das Leben vieler Röntgenpioniere endet so vorzeitig.