Vielfalt & Inklusion

"Vielfalt entsteht nicht zufällig"

Es ist mehr als eine individuelle Angelegenheit

2 min
Veröffentlicht am 20. März 2021

Als die Demonstrationen gegen ethnische Diskriminierung in den USA im Jahr 2020 stattfanden, fragte sich Khalil Thomas: Was können wir tun, um dieses Thema anzugehen?

Khalil Thomas wollte schon immer im Gesundheitswesen arbeiten. "Ich wollte immer in einem Unternehmen arbeiten, das dazu beiträgt, die Welt zu verbessern", erklärt Thomas mit einem Lächeln. Derzeit ist er Leiter des Qualitätsmanagements für das Ultraschallgeschäft von Siemens Healthineers, das seinen Hauptsitz in den USA hat.

Als sich im vergangenen Sommer die Demonstrationen gegen den Mord an George Floyd, einem unbewaffneten Schwarzen, der von der Polizei in Minneapolis getötet wurde, über die USA ausbreiteten, sah Khalil Thomas, Leiter des Qualitätsmanagements für das Ultraschallgeschäft von Siemens Healthineers mit Hauptsitz in den USA, dies als Gelegenheit, die Gespräche über ethnische Gleichheit bei Siemens Healthineers voranzutreiben. Er wollte das Engagement des Unternehmens für diese Themen auf konkrete Weise erweitern.

George Floyd war nicht die erste unbewaffnete Schwarze Person, die von der Polizei getötet wurde. Sein Tod veränderte jedoch die Diskussionen über Ethnien und Polizeiarbeit und veranlasste Organisationen im ganzen Land, über ihr Engagement für ethnische Gerechtigkeit, ethnische Gleichheit und Vielfalt nachzudenken.

Vielfalt entsteht nicht zufällig", sagt Thomas. "Es braucht Hingabe, Engagement und Strategie."

Siemens Healthineers hat mehrere Mitarbeitervereinigungen. Als Executive Sponsor der Siemens Healthineers Employees of African Descent (SEAD) förderte Thomas zusammen mit anderen Mitgliedern der SEAD bereits das kulturelle Bewusstsein und die Vielfalt bei Siemens Healthineers. Die Gruppe arbeitete auch mit der Unternehmensleitung zusammen, um Möglichkeiten für Schwarze Mitarbeiter zu schaffen, sich beruflich weiterzuentwickeln.

The SEAD group promotes diversity and cultural awareness at Siemens Healthineers.

Die SEAD-Gruppe konzentriert sich auf Mitarbeiter und Gemeinschaften afrikanischer Abstammung und ist offen für alle Mitarbeiter, die ein gemeinsames Interesse an den Themen und Zielen dieser Bevölkerungsgruppe haben. (Archivfoto)

Nach der Ermordung von George Floyd verurteilte Siemens Healthineers die ethnische Diskriminierung und Ungerechtigkeit. Doch Thomas wollte das Unternehmen noch weiter vorantreiben. Neben einer virtuellen Gedenkfeier zum Juneteenth [1] für die Mitarbeiter und einer Reihe von virtuellen Courageous Conversations [2] gehörte zur SEAD-Strategie auch die Zusammenarbeit mit dem Führungsteam von Siemens Healthineers in den USA im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung, bei der das Thema ethnische Gerechtigkeit am Arbeitsplatz vertieft wurde.

An dieser virtuellen Mitarbeiterversammlung nahmen Mitglieder von SEAD, die Geschäftsleitung und 1.000 Mitarbeiter von Siemens Healthineers teil. Die Teilnehmer diskutierten, wie sich der Mord an George Floyd auf sie ausgewirkt hat, wie sie ihre Rolle nutzen können, um ethnische Gleichheit zu unterstützen, und welche konkreten Schritte Siemens Healthineers unternehmen kann, um Vielfalt und Inklusion zu fördern.


In a virtual panel, executive management and colleagues talked about racial equity and how to advance it.

Die virtuelle Podiumsdiskussion für „Racial Equity in the Workplace“ im Juli 2020 war eine Demonstration von Mut und Engagement.

Einige der sich daraus ergebenden Maßnahmen waren die Gründung eines Lenkungsausschusses zur Förderung der Gleichberechtigung der Ethnien. Dieser wird mehr Möglichkeiten für eine verstärkte Schulung zu unbewussten Vorurteilen, die Entwicklung einer vielfältigeren Lieferantenbasis und den Aufbau von Partnerschaften mit Organisationen und Institutionen vorantreiben, die Siemens Healthineers bei der Entwicklung einer vielfältigeren Talentpipeline unterstützen.

Siemens Healthineers wird mit Organisationen in den USA zusammenarbeiten, um Patenschaften und MINT-Möglichkeiten (Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik) für unterversorgte und unterrepräsentierte Gruppen zu schaffen. Darüber hinaus sucht Siemens Healthineers nach Möglichkeiten, die Ungleichheiten im Gesundheitswesen bei People of Color zu bekämpfen. Dies hängt auch mit der Kernmission des Unternehmens zusammen, Gesundheitslösungen anzubieten, die für Kunden und Patienten einen echten Unterschied machen.


Khalil Thomas, Siemens Healthineers, participated in a Black Lives Matter and social injustice protest in 2020.

"Wir sind eine Gesundheitsorganisation und wir haben die Reichweite, die Größe und die Partner, um hier etwas zu bewegen", sagt Thomas. Es ist ein riesiges Unterfangen, aber es ist eine der größten Verpflichtungen, die Siemens Healthineers eingehen kann, um die Diskriminierung und die Ungleichheiten im Gesundheitswesen in der Schwarzen Gemeinschaft zu beenden.