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Environmental sustainability in healthcare

Wie können wir zu einer regenerativen und gesunden Umwelt beitragen?

Die Klimakrise ist einer der größten ökologischen Herausforderungen - aber auch eine der größten gesundheitlichen Bedrohungen - des 21. Jahrhunderts. Im Pariser Abkommen COP21 haben sich die nationalen Regierungen dazu verpflichtet, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen und die Bemühungen fortzusetzen, die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Wir unterstützen diese globale Herausforderung, indem wir eigene Maßnahmen ergreifen und als verantwortungsvolles Unternehmen eine langfristige Strategie verfolgen. Dem dringenden Ruf der Wissenschaft nach einer dekarbonisierten Weltwirtschaft folgend, streben wir an, unsere unternehmenseigenen Emissionen bis zum Jahr 2030 CO2-neutral zu stellen.

Kreislaufwirtschaft anstreben

Angesichts der weltweit stark steigenden Nachfrage nach Rohstoffen, die durch die Verknappung natürlicher Ressourcen noch verstärkt wird, halten wir ein lineares Wirtschaftssystem nicht mehr für angemessen. Wir streben eine Kreislaufwirtschaft an, um uns proaktiv auf die anstehenden Herausforderungen wie etwa Materialknappheit vorzubereiten und Kostenvorteile durch die Erhöhung des Anteils wiederverwendeter, reparierter und aufgearbeiteter Teile und Komponenten zu nutzen. Unser Programm „Product Eco Excellence“ optimiert die Umweltleistung unserer Produkte über alle Lebenszyklusphasen hinweg. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Energieeffizienz, den Einsatz gefährlicher Stoffe auf ein absolutes Minimum zu beschränken und die Nutzungsdauer von Produkten und Komponenten zu verlängern. Siemens Healthineers hat in den vergangenen zehn Jahren die freiwillige Selbstregulierungsinitiative (SRI) zu EcoDesign unter der Leitung des europäischen Branchenverbandes COCIR aktiv unterstützt, um die Umweltauswirkungen medizinischer Bildgebungsgeräte zu reduzieren. Mit einigen MRT-Systemen konnten wir den täglichen Energieverbrauch um bis zu 30 % reduzieren.

Umweltauswirkungen verringern
Unser „Serve the Environment“-Programm zielt darauf ab, die Umweltauswirkungen unserer Geschäftsaktivitäten an unseren verschiedenen Standorten zu verringern. Wir bemühen uns kontinuierlich um Energieeffizienz, um unseren CO2-Fußabdruck zu verringern, nicht recycelbaren Abfall zu reduzieren und die Verwendung von ozonabbauenden Substanzen zu minimieren. Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere Bemühungen zur Dekarbonisierung und Ressourcenschonung im Rahmen unserer Programme zum Klimaschutz und zur Kreislaufwirtschaft eine nachhaltige Antwort auf gesellschaftliche Erwartungen, ein Versprechen an künftige Generationen, ein Hebel zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden und eine entscheidende Komponente unserer eigenen Widerstandsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit sind.

Combat climat change by reducing our carbon footprint in healthcare

Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz zur Dekarbonisierung: Der Betrieb unserer weltweiten Niederlassungen, die Beschaffung von Materialien und Dienstleistungen, der Betrieb von Fahrzeugflotten sowie der Transport und Betrieb unserer Produkte haben alle Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima. Wir müssen daher die Treibhausgasemissionen, die in unserem Einflussbereich liegen, deutlich reduzieren, aber auch die Emissionen, die von unseren Lieferanten und Kunden verursacht werden, sowie die Emissionen, die durch Geschäftsreisen entstehen, wesentlich beeinflussen.

Unseren CO2-Fußabdruck reduzieren
Um diese Priorität zu unterstreichen, haben wir Maßnahmen zur deutlichen Reduzierung unseres CO2-Fußabdruckes implementiert: Unser Umweltportfolio umfasst derzeit 36 energieeffiziente Produkte, die Kunden dabei unterstützen, ihren ökologischen Fußabdruck und ihre Lebenszykluskosten zu reduzieren und ihre Umweltleistung zu verbessern. Gleichzeitig haben wir die Beschaffung erneuerbarer Energien priorisiert, eine neue Flottenpolitik eingeführt, um die Umstellung auf e-Mobilität und emissionsarme Autos zu fördern, Geschäftsreisen zugunsten digitaler Formate vermieden und ein „Supplier Carbon Assessment and Reduction“-Programm in unserer Lieferkette gestartet.

Wir streben eine CO2-Neutralität im eigenen Betrieb bis 2030 an und sind dabei, uns langfristige Ziele im Einklang mit dem Pariser Abkommen zu setzen. Es geht darum, die Kohlenstoffemissionen, die mit vorgelagerten Aktivitäten in unserer Lieferkette, unseren direkten Tätigkeiten und der Verwendung unserer Produkte durch Kunden verbunden sind, erheblich zu reduzieren. Dabei tragen wir zu UN-SDG 9 „Industrie, Innovation und Infrastruktur" und UN-SDG 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz" bei.

Transition toward a ciruclar economy in healthcare

Unser Beitrag zum Übergang zur Kreislaufwirtschaft ist ein zentraler Aspekt unseres Nachhaltigkeitsansatzes und unerlässlich, um eine regenerative und gesunde Umwelt zu schaffen. Denken und Handeln in einer Weise, die der Kreislaufwirtschaft zugutekommt, bereitet uns proaktiv auf bevorstehende globale Herausforderungen wie Ressourcen- und Materialknappheit vor. Unser Verständnis einer Kreislaufwirtschaft basiert auf den Grundsätzen der Wiederverwendung von Ressourcen, Materialien und Produkten, der Erhaltung und Verbesserung unserer installierten Produkte, um deren Sicherheit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten, Abfall zu beseitigen und verantwortungsvoll zu recyceln. Diese Prinzipien werden durch Produkte, Dienstleistungen und Prozesse in die Praxis eingebunden.

Medizinische Bildgebungssysteme aufbereiten
Bei Siemens Healthineers steht die Aufbereitung medizinischer Bildgebungsgeräte im Mittelpunkt unseres Beitrags zur Kreislaufwirtschaft. Mit dem ecoline Produktportfolio maximieren wir den Einsatz unserer Produkte und Komponenten und sparen Ressourcen und Rohstoffe innerhalb ihres funktionalen und wirtschaftlichen Lebenszyklus ein. Durch die kontinuierliche Nutzung von Methoden und Geschäftsmodellen der Kreislaufwirtschaft tragen wir bei Siemens Healthineers zu den UN-SDG 12 „Nachhaltige/r Konsum und Produktion" und UN-SDG 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum" bei.